Larissa
&
Simon
September 6th 2026



WE HOPE YOU
CAN JOIN US

September 6th 2026

Location
Location: Villa Zaccaria
Adresse: Via Maggiore 50,
26020 Bordolano CR, Italia
Parken: direkt vor Ort möglich
Trauung
15:00 Uhr - Empfang
15:30 Uhr - Trauung
Party
Die Hochzeit geht bis ca 01:00 Uhr. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir alle gemeinsam diesen besonderen Tag in vollen Zügen bis zum Ende geniessen.
Um 01:30 Uhr schliesst die Villa Zaccaria ihre Tore.
Dresscode
One more thing
Unsere Hochzeit steht ganz im Zeichen von Eleganz und zeitloser Ästhetik.
Um dieses besondere Ambiente harmonisch zu unterstreichen, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr euch bei eurer Garderobe an unserem Dresscode orientiert. Inspiriert von der zeitlosen Eleganz Italiens haben wir warme Naturtöne gewählt.
Für die Damen empfehlen wir verschiedene Braunnuancen oder gedeckte Grüntöne. Für die Herren passen schwarze oder dunkelbraune Anzüge besonders gut in unser Farbkonzept.
Vielen Dank, dass ihr mit eurer Kleidung zur stimmungsvollen Atmosphäre unseres Tages beitragt.


September 5th 2026

Evening
Am Samstag möchten wir den Abend gerne gemeinsam mit allen, die es möchten, in geselliger Runde verbringen. Hierzu treffen wir uns um 18:00 Uhr in einem Restaurant und freuen uns auf ein gemeinsames Abendessen (auf Selbstkostenbasis).
Damit wir ausreichend Plätze reservieren und das passende Restaurant auswählen können, bitten wir euch, euch bis spätestens zum 01.06.2026 verbindlich anzumelden. Die Anmeldung findet ihr direkt bei der Zusage für die Hochzeit.
Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit euch!
Restaurant
Time: 18:00 Uhr
Location: wird noch bekannt gegeben
OUR LOVE STORY

Wie alles begann...
Am 06.08.2023 hatten wir unser erstes Date – an einem verregneten Sommertag in München. Wir sind durch verschiedene Museen geschlendert, haben uns Kunst angeschaut und dabei stundenlang geredet. Kunst ist etwas, das uns beide verbindet. Wir lieben es, uns inspirieren zu lassen, Gedanken auszutauschen und Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.
Schon an diesem Tag wurde uns bewusst, wie viele Gemeinsamkeiten wir teilen: unsere Liebe zu Jehova, unsere Begeisterung für Reisen, unsere Liebe zur Kunst, unsere Freude an Sport – und der Wunsch, noch viele Orte dieser Welt zu entdecken.
Auch wenn zwischen der Schweiz und Köln einige Kilometer liegen, haben wir von Anfang an jeden Tag miteinander gesprochen. Wir haben täglich telefoniert, sind gemeinsam über Zoom in den Dienst gegangen und haben jede Möglichkeit genutzt, uns gegenseitig zu besuchen.
Schritt für Schritt ist aus einem ersten Treffen ein gemeinsamer Weg entstanden.
Was die Fernbeziehung für uns bedeutete...
Zwischen Rheineck in der Schweiz und Köln in Deutschland liegen rund 600 Kilometer – und mit dem Zug meist etwa 8 Stunden Fahrt. Manchmal auch deutlich länger.
Unsere Fernbeziehung hat bedeutet, viel zu planen, flexibel zu bleiben und Geduld zu lernen. Die meisten Strecken sind wir mit der Deutschen Bahn gefahren – und das brachte einige Herausforderungen mit sich. Verspätungen, verpasste Anschlüsse, spontane Gleisänderungen oder komplett ausgefallene Züge gehörten irgendwann fast immer dazu.
Doch neben der Organisation war vor allem die Distanz selbst nicht immer leicht. Sich auf diese Entfernung kennenzulernen, den Alltag nur über das Telefon oder per Zoom zu teilen, hat uns oft Geduld abverlangt. Wir haben uns vermisst – nicht nur ein bisschen, sondern manchmal sehr.
Und jedes Wochenende hatte zwei Seiten: die Vorfreude auf das Wiedersehen und das Wissen, dass der Abschied nie weit entfernt war. Nach nur wenigen gemeinsamen Tagen wieder am Bahnhof zu stehen, sich umzudrehen und in entgegengesetzte Richtungen zu fahren, hat immer ein Stück Herzschmerz mit sich gebracht.
Besonders in Erinnerung geblieben ist uns ein Wochenende, an dem am Donnerstagnachmittag die Nachricht kam, dass am Freitag gestreikt wird. Eigentlich war geplant, dass Larissa in die Schweiz fährt. Doch plötzlich fielen die Züge aus. Ein Auto stand nicht zur Verfügung, Flüge waren so kurzfristig unbezahlbar – also musste ein Plan B her. Die einzige Option war der Flixbus.
Nach der Arbeit blieb eine halbe Stunde zum Packen, dann ging es in die Versammlung. Direkt im Anschluss wurde Larissa zum Busbahnhof in Köln gefahren. Von dort startete am Abend der Flixbus Richtung Schweiz. Neun Stunden über Nacht, mit Ankunft morgens um 8 Uhr in Basel. Danach weiter mit dem nächsten Bus, bis sie schließlich am Freitagmittag um 12 Uhr in Bregenz ankam. Eine Reise durch vier Länder - Deutschland, Frankreich, Schweiz und Österreich.
Solche Momente haben uns Nerven gekostet. Aber sie haben uns auch gezeigt, wie viel wir bereit sind füreinander zu investieren. Keine Strecke war uns zu weit, kein Aufwand zu groß.
Die Fernbeziehung war nicht immer einfach. Aber sie hat uns stärker gemacht. Sie hat uns gelehrt, bewusst Zeit miteinander zu verbringen, füreinander da zu sein – und jeden gemeinsamen Moment noch mehr zu schätzen.
Und vielleicht war genau diese Distanz am Ende das, was uns gezeigt hat, wie nah wir uns wirklich sind.

Der Antrag
Alles begann in Italien…
Simon hatte den Urlaub bis ins kleinste Detail geplant – und für einen Dienstag etwas ganz Besonderes vorgesehen. Doch wie so oft hatte das Leben seinen eigenen Plan: Plötzlich kündigte die Wettervorhersage schlechtes Wetter an. Simon wurde nervös und musste alles spontan umwerfen. Am Sonntagabend verlegte er den großen Moment kurzerhand auf Donnerstag.
Die ersten Urlaubstage vergingen wie im Flug. Wir haben uns gebräunt, geshoppt, unglaublich gut gegessen – einfach das Leben genossen.
Und dann kam endlich dieser Donnerstag.
Ein Ausflug an eine der schönsten Küsten der Welt: die Amalfiküste. Larissa hatte vorsorglich ihr weißes Kleid eingepackt – mit einer leisen Vorahnung im Herzen, dass Simon vielleicht DIE Frage stellen würde.
Und Simon? Der war einfach nur erleichtert, dass Larissas Nägel bis Donnerstag immer noch perfekt aussahen.
Frisch gestylt stiegen wir in den kleinen Panda und machten uns auf den Weg nach Ravello.
Dort besuchten wir eine atemberaubende Villa mit Blick über die gesamte Küste. Eigentlich der perfekte Ort für einen Antrag, dachte sich Larissa… aber es passierte nichts. Doch der Tag war ja noch nicht vorbei.
Als Nächstes zog es uns in das bezaubernde Amalfi. Wir schlenderten durch die Stadt, haben uns Postkarten angeschaut und eines der berühmten Zitronensorbets gegessen. Da die Stadt voller Touristen war, war sich Larissa sicher, hier gibt es keinen Antrag. Ihr Bauchgefühl hatte sie wohl getäuscht. Vielleicht war es einfach „nur“ ein wunderschöner Tag an einem der romantischsten Orte der Welt.
Aber sie hatte die Rechnung ohne Simon gemacht.
Während Larissa von dem Gedanken losließ, wurde Simon immer nervöser. Denn er wusste: In wenigen Stunden wird es soweit sein. Deswegen stiegen wir ins Auto und fuhren weiter nach Positano.
Mit einem Blick auf die Uhr wollte Simon unbedingt rechtzeitig zum Sonnenuntergang am Hafen sein. Aber Larissa war in Shopping Laune, sie zog es in jede kleine süße italienische Boutique. Gerade noch rechtzeitig kamen wir unten am Hafen an. Und dort wartete er schon: ein Kapitän – mit einem Privatboot.
In diesem Moment war es klar. Larissa bekam einen riesigen Kloß im Hals, und dachte sich nur die ganze Zeit „jetzt nicht weinen, bloß nicht weinen“ und lächelte ihre Emotionen galant weg. Etwas lost und nervös wusste Simon noch nicht, wann er die Frage stellen wollte. Also fuhren wir erstmal los. Der Kapitän fragte uns, ob wir gerne was trinken möchten. Alle 3 antworteten gleichzeitig mit einem klaren YES!
Also stießen wir mit einem Sektchen an. Der half auch etwas für die Nerven.
Nachdem wir am Fiordo di Furore angekommen sind, war es endlich soweit. Gemeinsam gingen wir nach vorne aufs Boot. Die Wellen waren stark – von weitem sah es fast so aus, als würden wir Salsa tanzen. Wir schwankten hin und her, lachten… bis Simon entschied, dass es vielleicht sicherer wäre, wenn wir uns hinknien.
Und dann stellte er sie.
Die Frage aller Fragen.
Und genau dort, zwischen Meer, Sonne und diesem einen Moment, begann unser gemeinsamer Weg zu zweit.
